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 Karten für Bunkerführungen ausverkauft

Für die am 29. Oktober 2017 stattfindenden Bunkerführungen gibt es keine Karten mehr. Die Führungen beginnen um 11, 13 und 15 Uhr, Treffpunkt ist an der Schlossbrücke.
Den 200 Meter langen Luftschutzbunker unter dem Barockgarten errichteten 1943 französische Kriegsgefangene. Er sollte vor allem die Bewohner der Altstadt im Ernstfall schützen. Glücklicherweise blieb Delitzsch im Zweiten Weltkrieg fast vollständig von Luftangriffen verschont.


Barocktür zum Standesamt wird restauriert

Sie sind etwas ganz Besonderes im Delitzscher Barockschloss, die bemalten einflügligen Türen aus dem späten 17. Jahrhundert. Architekturmotive, Ornamente und sinnbildliche Darstellungen wurden bereits freigelegt und sind seit Jahren auf den Türen  in der Beletage des früheren Damenschlosses zu besichtigen.

Nun wird die Tür zum Standesamt im Erdgeschoss restauriert und neuere Farbschichten werden weichen. „Ein Suchschnitt hat ergeben, dass da etwas ist“, so Kommunalbauleiter Uwe Schinnerling. Daher nun der Auftrag an eine Leisniger Firma, die 300 Jahre alten Darstellungen wieder hervorzuzaubern. Offen bleibt freilich, was das sein könnte. Insofern erwartet uns alle Anfang Dezember eine Adventsüberraschung.

Die Restaurierungskosten belaufen sich auf rund 6.000 Euro, von denen 30 Prozent der Kulturraum Leipziger Raum fördert.


„Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“

22. Juni bis 5. November 2017


Ein Rückblick in die Stadtgeschichte offenbart, wie häufig Delitzsch schon Zufluchtsort für verschiedene Menschengruppen war. Meist waren es kriegerische Ereignisse oder militärische Entscheidungen, die diese Flüchtlingsbewegungen auslösten.

Den zahlenmäßig größten Zustrom nach Delitzsch brachten die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges mit sich. Damals wurden z. B. das gesamte Eisenbahnwerk von Oppeln nach Delitzsch verlegt und viele Personen aus Rawicz in der Loberstadt befehlsmäßig einquartiert.

Die Sonderausstellung „Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“ beleuchtet vom 22. Juni bis 5. November 2017 diese schicksalhaften Zwangsumsiedlungen und präsentiert zahlreiche persönliche Gegenstände aus den ursprünglichen Heimatgebieten.

Den Schwerpunkt der Schau bildet jedoch die Zwangsumsiedlung von 1952, als im Rahmen der „Aktion Grenze“ etwa 400 Menschen aus dem Kreis Salzwedel in den Kreis Delitzsch ausgesiedelt werden.

Begleitprogramm
13. September 2017, 19 Uhr: „Zwangsumsiedlung an der innerdeutschen Grenze“, Vortrag von Frau Dr. Eva-Maria Zehrer
5. Oktober 2017, 19 Uhr: „Nicht sterben kann die Lauterkeit oder Wie wir zu leben hatten“, Lesung mit Joachim Reisaus

 

Termine

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