DSC_8502.JPG
Bild00011.jpg
Kopie von DSC_0150.JPG

„Sitzen ist für’n Arsch“
    Vortrag am 29. April begleitet Stuhlausstellung


„Sitzen ist für ‘n Arsch“ meint jedenfalls der Magdeburger Sammler Dr. Andreas Mahlfeld und weiß jede Menge Amüsantes zum Thema Sitzen zu berichten.
Sein Sammlerschatz umfasst bereits mehrere hundert Stühle, von der barocken Voyeuse bis hin zum hippen Sitz-Ei der DDR und kann noch bis zum 29. April 2018 im Museum Barockschloss Delitzsch in der Ausstellung „Stuhlbesessen“ bewundert werden.
Alle Interessierten können zudem am 29. April 2018, um 14 Uhr den Sammler persönlich im Barockschloss antreffen und bei einem Vortrag allerlei Wissenswertes, Kurioses und Humorvolles rund um das Sitzmöbel erfahren.
Voranmeldung bitte im Museum Barockschloss Delitzsch  unter Tel.: 034202 67-208.


Onlineumfrage bei Netigate

Auf der Plattform Netigate steht aktuell eine Umfrage zum Barockschloss online. Der Teilnehmer kann zum Beispiel allgemein die Zufriedenheit mit dem Schlossbesuch, mit der Ausschilderung oder Sitzgelegenheiten bewerten. Hier gelangen Sie zur Umfrage.


Schlossfestprogramm online

Am 19. und 20. Mai findet das Delitzscher Schlossfest statt. Das Programm steht ab sofort online.


 

am 27. mrz 2018 geschlossen-2

 


"Stuhlbesessen. Geschichte - Funktion - Design"

Vom 10. Februar bis 29. April 2018


Etwas aussitzen, Sitzfleisch haben, am Stuhl sägen – das Delitzscher Barockschloss rückt den Stuhl ins Rampenlicht und präsentiert in der neuen Sonderausstellung u. a. die Sammlung von Herrn Dr. Andreas Mahlfeld - ein Chirurg und leidenschaftlicher Sammler von rund 400 Stühlen aller Art.

Heutzutage ist das Sitzen für jedermann eine Selbstverständlichkeit. Schon beim Betreten eines fremden Raumes hält man unwillkürlich Ausschau nach einem günstigen Sitzplatz. Im Sitzen kann sich der Mensch ausruhen, essen, spezielle Arbeiten verrichten, kommunizieren oder seinen Gedanken nachgehen.
Doch die Kultivierung des Sitzens beginnt erst in der Jungsteinzeit als der umherziehende Nomade durch klimatische Veränderungen bedingt, sesshaft und häuslich wird. Im Christentum ist das Sitzen zunächst nur der hohen Geistlichkeit vorbehalten, während die Gemeinde und Mönche meist stehend den Gottesdiensten beiwohnen. Im 10.Jh. wird das Chorgestühl erfunden. Die Mechanik, ein Klappsitz ist uns allen aus Kinobesuchen bestens vertraut. Erst die Reformation bringt  Kirchenbestuhlung für die ganze Gemeinde. Auch kennt das Mittelalter noch keine Stühle im bürgerlichen Wohnraum. Die Menschen kauern auf niedrigen Schemeln oder sitzen auf Bänken. Mit wachsendem Reichtum des Bürgertums ab Mitte des 15.Jh. erobert der Stuhl als alltäglicher Gebrauchsgegenstand die Bürgerhäuser und der Mensch entwickelt sich allmählich zum "Dauersitzer".

Begleitprogramm: 25. März und 15. April 2018, um 14 Uhr, Führung durch die Sonderausstellung.


 

 

Termine

schloesserland

 

mittenrein

Visitors Counter, Heat Map Tracker and User Click Tracking