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Barockschloss mit gutem Ergebnis im Schlösservergleich

Positive Öffnungszeiten und Eintrittspreise


Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Nutzung – das sind die positiven Kernaspekte des Delitzscher Barockschlosses. In einem Vergleich der sächsischen Schlösser, Burgen, Klöster und Gärten der Werbekooperation „Schlösserland Sachsen“ konnte das Delitzscher frühere Damenschloss vor allem mit der multifunktionalen Nutzung, den durchgehenden Öffnungszeiten und den günstigen Eintrittspreisen punkten. Von den 57 Einrichtungen schaffte es das Barockschloss auf Platz 16. Allein die fehlende überregionale Bedeutung und die nichtresponsive Website führten zu Punktabzügen.

Werbekooperation „Schlösserland Sachsen“
Gemeinsam mit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen haben die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen im Jahr 2005 ein überregionales Vermarktungsprojekt für die sächsischen Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster initiiert – kurz: „Schlösserland Sachsen“. Seit 2006 ist das Barockschloss Delitzsch Mitglied. Die Werbekooperation, die auch durch den Freistaat Sachsen unterstützt wird, umfasst heute insgesamt 51 staatliche und nicht staatliche Häuser.


„Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“

22. Juni bis 5. November 2017


Ein Rückblick in die Stadtgeschichte offenbart, wie häufig Delitzsch schon Zufluchtsort für verschiedene Menschengruppen war. Meist waren es kriegerische Ereignisse oder militärische Entscheidungen, die diese Flüchtlingsbewegungen auslösten.

Den zahlenmäßig größten Zustrom nach Delitzsch brachten die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges mit sich. Damals wurden z. B. das gesamte Eisenbahnwerk von Oppeln nach Delitzsch verlegt und viele Personen aus Rawicz in der Loberstadt befehlsmäßig einquartiert.

Die Sonderausstellung „Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“ beleuchtet vom 22. Juni bis 5. November 2017 diese schicksalhaften Zwangsumsiedlungen und präsentiert zahlreiche persönliche Gegenstände aus den ursprünglichen Heimatgebieten.

Den Schwerpunkt der Schau bildet jedoch die Zwangsumsiedlung von 1952, als im Rahmen der „Aktion Grenze“ etwa 400 Menschen aus dem Kreis Salzwedel in den Kreis Delitzsch ausgesiedelt werden.

Begleitprogramm
13. September 2017, 19 Uhr: „Zwangsumsiedlung an der innerdeutschen Grenze“, Vortrag von Frau Dr. Eva-Maria Zehrer
5. Oktober 2017, 19 Uhr: „Nicht sterben kann die Lauterkeit oder Wie wir zu leben hatten“, Lesung mit Joachim Reisaus

 

Termine

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