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Führung für Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 9 Jahren:
Alles Blech oder was? – eine kunterbunte Führung durch die Welt des Blechspielzeugs

Was legte eigentlich der Weihnachtsmann vor Erfindung von Plastik & Co. den Kindern unter den Tannenbaum? Ab wann gab es die elektrische Eisenbahn und wie sah man Filme ohne Fernseher? Diesen und anderen spannenden Fragen wollen wir auf den Grund gehen.
Denn ob Puppenstube, Eisenbahn oder Dampfmaschine - alles lagerte gut verschnürt während der Sommermonate auf Dachböden oder in Schränken und wurde zu Weihnachten - oft liebevoll umgestaltet - aus den Verstecken geholt. Schon damals legten die Eltern großen Wert auf Bildung und Erziehung, weshalb pfiffige Hersteller jede neue Maschine oder Erfindung sofort als Spielzeug umsetzten, um die Kinder mit den neuesten Entwicklungen vertraut zu machen.
Wir möchten Sie in die »Goldene Zeit des Blechspielzeugs« entführen und gemeinsam lassen wir es klappern, schnurren, klettern und machen Sie mit den Vorläufern von Kino und Diaprojektor bekannt. Auch gilt es, die kniffligen Verstecke von Blechaffe Tom aufzuspüren!

Aus Platzgründen bitten wir möglichst um Voranmeldung unter Telefon 034202 67-208.

12./19. Februar (jeweils 11 Uhr, Familienführungen). 14./16./21./23. Februar (jeweils 14 Uhr, Winterferienangebot für Familien)
Eintrittspreis: 2,50 € pro Kind/ 5,00 € pro Erwachsener


Sonderausstellung »Blechspielzeug - bunte Miniaturwelt aus Metall«

24. November 2016 bis 26. Februar 2017

alt

Bereits in der Vorweihnachtszeit wird zur Freude von Jung und Alt im Museum Barockschloss Delitzsch die neue Sonderschau mit Blechspielzeugen aller Art zu sehen sein. Reichlich Unterstützung fand das Museum durch die große Resonanz privater Leihgeber, die ihre teils auf dem Dachboden noch verborgenen oder auch gut behüteten Schätze für die Ausstellung zur Verfügung stellten.
Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wird in Nürnberg von ansässigen Klempnern das klassische Blechspielzeug, wie Feuerwehrspritzen, bewegliche Kutschen und Tiere  hergestellt.  Ab 1814 gab es bereits funktionierende Dampfmaschinen oder Schiffe, die stromaufwärts fuhren. Man schuf Miniaturen des täglichen Lebens, wie Küchenutensilien für die Puppenstuben.
Der Besucher der Sonderausstellung kann sich also auf eine große Auswahl beliebter Kinderspielzeuge freuen - von der ehemals sehr häufig verwendeten Laterna Magica,  über Dampfmaschinen, Eisenbahnen, Automobile, Militär- und Nutzfahrzeuge des 20. Jahrhunderts bis hin zum Kaufmannsladen und Puppenstube. Eine Kinderstube um 1900 erlaubt einen kleinen Einblick in die Blütezeit der Blechspielzeug-Industrie, die sich besonders in Nürnberg, Fürth oder Brandenburg entfalten konnte



 

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