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»Kostbar & zerbrechlich – Glas zwischen Kunst und Alltag«
15. März bis 9. Juni 2013

In der ersten Sonderschau des Jahres widmet sich das Museum einem Werkstoff, der uns allen wohl vertraut ist. Unter dem Titel „Kostbar & zerbrechlich“ wird am Freitag, dem 15. März 2013, um 18 Uhr, im Delitzscher Schloss eine Ausstellung eröffnet, bei der erstmalig eine Auswahl aus den umfangreichen Sammlungsbeständen des Bereiches Glas gezeigt wird.
Glas bestimmt im hohen Maß unser Leben, denn Glas ist der einzige von Menschenhand geschaffene Werkstoff, der seit vielen Jahrtausenden ununterbrochen in Gebrauch ist. Ob im Alltag, in Forschung, Wissenschaft und Medizin, in der Architektur oder Kunst – Glas ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Sonderausstellung im Delitzscher Schloss zeigt Gläsernes vom 18. bis zum 20. Jahrhundert für verschiedene Anwendungen und Lebensbereiche, vor allem aber Trinkgefäße, Dekorations- und Gebrauchsglas, optische Gläser u. v. m. Dabei wird auch die Glasgestaltung in Barock, Historismus, Jugendstil & Art Deco und Funktionalismus näher erläutert. Ein Ausstellungsbereich ist dem Gestalter Wilhelm Wagenfeld gewidmet, der für das Jenaer Glaswerk Schott & Gen. und die Vereinigten Lausitzer Glaswerke AG Weißwasser (VLG) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Zier- und Gebrauchsgläser entwarf.
Auch für diese Ausstellung arbeitet das Delitzscher Museum wieder mit Leihgebern zusammen, die gläserne Kostbarkeiten zur Verfügung stellen. Neben privaten Sammlern muss hierbei das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst genannt werden, welches eine Auswahl an Wagenfeld-Gläsern beisteuert. Begleitend zu „Kostbar & zerbrechlich“ wird die Kunsthistorikerin Josephin Raube am 11. April 2013 über Wilhelm Wagenfelds Entwurfsarbeit für das Jenaer Glaswerk Schott & Gen. und die Vereinigten Lausitzer Glaswerke AG Weißwasser (VLG) referieren.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

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