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„Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“

22. Juni bis 5. November 2017


Ein Rückblick in die Stadtgeschichte offenbart, wie häufig Delitzsch schon Zufluchtsort für verschiedene Menschengruppen war. Meist waren es kriegerische Ereignisse oder militärische Entscheidungen, die diese Flüchtlingsbewegungen auslösten.

Den zahlenmäßig größten Zustrom nach Delitzsch brachten die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges mit sich. Damals wurden z. B. das gesamte Eisenbahnwerk von Oppeln nach Delitzsch verlegt und viele Personen aus Rawicz in der Loberstadt befehlsmäßig einquartiert.

Die Sonderausstellung „Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“ beleuchtet vom 22. Juni bis 5. November 2017 diese schicksalhaften Zwangsumsiedlungen und präsentiert zahlreiche persönliche Gegenstände aus den ursprünglichen Heimatgebieten.

Den Schwerpunkt der Schau bildet jedoch die Zwangsumsiedlung von 1952, als im Rahmen der „Aktion Grenze“ etwa 400 Menschen aus dem Kreis Salzwedel in den Kreis Delitzsch ausgesiedelt werden.

Begleitprogramm
13. September 2017, 19 Uhr: „Zwangsumsiedlung an der innerdeutschen Grenze“, Vortrag von Frau Dr. Eva-Maria Zehrer
5. Oktober 2017, 19 Uhr: „Nicht sterben kann die Lauterkeit oder Wie wir zu leben hatten“, Lesung mit Joachim Reisaus

 

Termine

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