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Leipziger Streichquartett im Barockschloss Delitzsch


Am Sonntag, dem 23. Juni 2013, ist um 17 Uhr im Rahmen des Festivals „Sommertöne“ das Leipziger Streichquartett mit dem Programm „Skandinavisches Herzblut“ im Barockschloss Delitzsch zu Gast.
Das Leipziger Streichquartett wählte dafür eine überaus originelle Komposition passend zum Wagner-Jahr aus. Die fünffachen ECHO Klassik-Preisträger interpretieren die humorvolle Ouvertüre zum Fliegenden Holländer von Paul Hindemith, die mit dem augenzwinkernden Untertitel, „wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt“, versehen ist. Der Hauptteil des Programms in Delitzsch führt allerdings nach Skandinavien. Niels Wilhelm Gade ließ sich von Goethes „Willkommen und Abschied" zu seinem Quartett in F-Dur inspirieren und setzte die Metaphorik von Schönheit, Liebe und Natur kunstvoll in Musik. Außerdem erklingt Edvard Griegs einzig vollendetes Streichquartett. Grieg selbst schrieb über sein op. 27: „Mir gefällt das Gefühl, dass in diesem Werk Herzblut steckt, wovon die Zukunft hoffentlich mehr als nur Tropfen sehen wird."

Karten zu 12 EUR / erm. 7 EUR Tourist-Information im Barockschloss Delitzsch Tel. 034202-6 72 37 und bei Rosenthal Musikmanagement: 0341-910 22 44 (dort sind auch die speziellen Abo-Pakete zu buchen) www.sommertoene.de

 


 

„Steinbruchkontraste – Aktfotografien von Matthias Müller aus den Steinbrüchen der Hohburger Berge“

 Sonderausstellung im Museum Barockschloss Delitzsch

 22. Juni bis 18. August 2013

 

„Steinbruchkontraste“ nennt sich eine Bilderserie, in der der Historiker und Freizeitfotograf Matthias Müller nackte Frauenkörper vor spannungsreicher Kulisse in Szene setzt.
Müller fotografierte dabei die Akte in den noch aktiven Steinbrüchen Zinkenberg bei Röcknitz und Breiter Berg bei Lüptitz sowie im Bruch am Löbenberg bei Hohburg. Die so entstandenen Bilder zeigen den reizvollen Gegensatz zwischen rauer Umgebung und natürlicher weiblicher Schönheit. Für die Fotos im Steinbruch verwendete der Fotograf eine analoge Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera mit integriertem Blitzgerät. Die Vergrößerungen von den Farbnegativen erfolgten ohne computertechnische Nachbearbeitung.
Matthias Müller ist Leiter des Museums Steinarbeiterhaus Hohburg und veröffentlichte bereits seit den 1970er Jahren zahlreiche Fotoarbeiten. Seit 1989 dokumentiert er durch Betriebsreportagen den Werdegang der Steinbrüche bei Röcknitz, Lüptitz, Dornreichenbach, Trebsen, Hohnstädt und Großsteinberg. Außerdem gehören auch Landschaftsfotos und Luftaufnahmen für Buchprojekte zu seinen Referenzen.
Die Sonderausstellung, die am Samstag, dem 22. Juni 2013 im Museum Barockschloss Delitzsch eröffnet wird, ist bis zum 18. August zu besichtigen.

  Kopie von MATTHIAS

 



 

 

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