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"Nicht sterben kann die Lauterkeit oder Wie wir zu leben hatten" -
Vortrag und Lesung von Dr. Joachim Reisaus

In Delitzsch leben Familie und deren Nachkommen, die als Vertriebene in Folge des Zweiten Weltkrieges unter heute kaum mehr vorstellbaren Bedingungen ihr Heim plötzlich verlassen mussten und all ihr Hab und Gut verloren, um ihr Überleben in der Fremde zu sichern. Oft erschwerten dabei Argwohn und Vorbehalte der einheimischen Bevölkerung das Sesshaftwerden.

Wie offenherzig sich die Delitzscher Bevölkerung gegenüber den Fremden präsentierte, weiß Herr Dr. phil. Joachim Reisaus in seinem Roman „Nicht sterben kann die Lauterkeit oder wie wir zu leben hatten“ zu berichten. Sehr anschaulich schildert der damals erst Zehnjährige seine Flucht aus der schlesischen Heimatstadt Löwen im Jahr 1945 und wie es seiner Familie gelang, in Delitzsch neu Fuß zu fassen. Herr Dr. Joachim Reisaus war als Lehrer für die Fächer Deutsch, Physik, Musik und Astronomie, u. a. auch in Reibitz tätig.

Das Museum Barockschloss Delitzsch möchte Sie einladen, am 5. Oktober 2017, um 19 Uhr bei einer Lesung den überaus spannenden Schicksalsbericht von Herrn Dr. Reisaus und seinen persönlichen, auch teilweise humorvollen Erinnerungen, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, beizuwohnen. Der Eintritt ist frei.


Noch Restplätze bei Ferienangeboten im Barockschloss

Es gibt noch Restplätze bei den Ferienangeboten im Museum Barockschloss Delitzsch.
Den „Geheimnissen auf der Spur“ sind am 3. und 8. Oktober 2017 um 10:30 Uhr die Museumsmitarbeiter und laden Ferienkinder herzlich zu dieser Spurensuche ein. Auf „Schatzsuche mit Schlossgeist Hugo“ geht es dagegen am 5. und am 15. Oktober 2017 um 10:30 Uhr. Auch hierfür gibt es noch Plätze


„Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“

22. Juni bis 5. November 2017


Ein Rückblick in die Stadtgeschichte offenbart, wie häufig Delitzsch schon Zufluchtsort für verschiedene Menschengruppen war. Meist waren es kriegerische Ereignisse oder militärische Entscheidungen, die diese Flüchtlingsbewegungen auslösten.

Den zahlenmäßig größten Zustrom nach Delitzsch brachten die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges mit sich. Damals wurden z. B. das gesamte Eisenbahnwerk von Oppeln nach Delitzsch verlegt und viele Personen aus Rawicz in der Loberstadt befehlsmäßig einquartiert.

Die Sonderausstellung „Neue Heimat Delitzsch – Umsiedlung und Vertreibung“ beleuchtet vom 22. Juni bis 5. November 2017 diese schicksalhaften Zwangsumsiedlungen und präsentiert zahlreiche persönliche Gegenstände aus den ursprünglichen Heimatgebieten.

Den Schwerpunkt der Schau bildet jedoch die Zwangsumsiedlung von 1952, als im Rahmen der „Aktion Grenze“ etwa 400 Menschen aus dem Kreis Salzwedel in den Kreis Delitzsch ausgesiedelt werden.

Begleitprogramm
13. September 2017, 19 Uhr: „Zwangsumsiedlung an der innerdeutschen Grenze“, Vortrag von Frau Dr. Eva-Maria Zehrer
5. Oktober 2017, 19 Uhr: „Nicht sterben kann die Lauterkeit oder Wie wir zu leben hatten“, Lesung mit Joachim Reisaus

 

Termine

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